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A k t u e l l e s
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Im Rahmen eines Patiententages am 16. Januar 2010 hat sich Prof. Dr. med. Michael Geißler als neuer Leiter und Nachfolger von Prof. K.P. Maier vorgestellt. Etwa 150 Interessierte waren an diesem Samstag-Vormittag gekommen, um sich über die Diagnose, den Verlauf und die Behandlung der wichtigsten Lebererkrankungen zu informieren. Sie waren angetan von den patientenverständlichen, mit Grafiken und Bildern unterstützten Vorträgen und nutzten nicht nur in der Pause die Gelegenheit zu teilweise ganz individuellen Fragen.
Weitere Informationen, ein Foto von der Veranstaltung und den Vortrag von Dr. Stephan
Kaiser zum Thema „Hepatitis B und C – aktuelle Therapie und Zukunft?“ finden Sie
hier
Dieses in Russland zunächst für HIV-Patienten entwickelte Präparat HEP1 (synthetisch aus 14 Aminosäuren) ist ein Immunmodulator und kommt in natürlicher Form in der Eiweißstruktur des menschlichen Organismus vor. Es löst unter anderem die Synthese von IFN-alpha und -beta aus, erhöht die Zahl von CD4+(=positiven) T-Zellen und NK- (=natürliche Killer) Zellen und steigert ebenfalls die Aktivität von Neutrophilen und von CD8+ T-Zellen, die besondere Bedeutung im Kampf gegen und in der Abwehr von Bakterien und Viren haben.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
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Teil 2 des Versuches, diese und das Immunsystem zu beschreiben (Stand 15.2.2010) Wie jedes lebendige Wesen wehrt sich unser Körper gegen Angriffe, die seine Funktion gefährden, und passt sich gleichzeitig dynamisch seiner Umwelt an. Verantwortlich dafür ist in erster Linie unser Immunsystem. Es schützt vor Attacken durch Viren, Bakterien, Pilzen, Parasiten und Fremdproteinen und eliminiert körpereigene geschädigte oder entartete Zellen. Bei intakter Funktionsweise und Abwehr gelingt das immer. Entwicklungsgeschichtlich hat sich der Mensch in einer – teils selbst geschaffenen - Umwelt zu behaupten, gegen die er sich abgrenzen und schützen muss. Darum hat sein Organismus eine ganze Reihe von Möglichkeiten entfaltet, Schadstoffe auf immunologischem Wege zu eliminieren und zu bekämpfen. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier
der Versuch eines medizinischen Laien, diese und ihr Zusammenspiel mit dem Immunsystem zu erklären (Stand 31.12.2009) Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Hepatitis C – sind genetische Voraussetzungen entscheidend?
Der Erfolg einer Interferon(IFN)-alfa-Ribavirin-Therapie bei chronischer Hepatitis C-Virus(HCV)- Infektion wird maßgeblich von viralen Faktoren wie z. B. HCV-Genotyp, initiale Viruslast und Viruskinetik unter Behandlung sowie epidemiologischen und klinischen Wirtsfaktoren wie z. B. Alter, Geschlecht, Ethnizität und Ausmaß der vorliegenden Leberschädigung beeinflusst. Eine individualisierte Therapiestrategie, die diese Faktoren berücksichtigt, ist daher von entscheidender Bedeutung für den Erfolg dieser oftmals nebenwirkungsreichen und kostenintensiven Therapie.
Hepatitis C – IL 28B und IFN-Ribavirin-Therapie
Ergänzend zum nachstehenden ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Ein soeben veröffentlichtes Dossier in der Dezember-Ausgabe der
Zeitschrift "natürlich, gesund und munter" mit dem
Titel "Wie Sonnenmangel die Krebsgefahr erhöht".
Die meisten Europäer bekommen zu wenig Vitamin D, lautet das wissenschaftliche Fazit aus den Niederlanden. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass ältere Menschen und chronisch Kranke davon besonders betroffen sind. 90 Prozent des Vitamin D nehmen wir übers Sonnenlicht auf. In nördlichen Klimazonen bedeutet das: Vier bis sechs Monate im Jahr Unterversorgung. Dabei spielt Vitamin D eine wichtige Rolle im Kalzium- und Knochenstoffwechsel, aber auch dem Immunsystem.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Die Geschmacksrichtung „süß“ ist eine angeborene menschliche Schwäche. Nur süße Früchte und
Honig hatten unsere Ahnen als Naschwerk über Jahrhunderte zur Verfügung. Dann kamen Zuckerrohr,
Zuckerrübe und synthetische Süßstoffe dazu. Heute haben wir in den Europäischen Industriestaaten
einen Zuckerverbrauch von etwa 120g pro Tag und Einwohner. Die Zuckerindustrie setzt allein in
Europa mehr als 60 Milliarden Euro jährlich um. Jeder Deutsche isst 40 Kilogramm Zucker – pro Jahr.
Der Markt ist also riesig. Auf Süßes zu verzichten, kommt für die meisten Menschen allerdings nicht in
Frage, trotz der gesundheitlichen Schäden, die Zucker verursacht. Zu sehr hat sich der Körper an Süßes
gewöhnt. Süß ist „in aller Munde“.
Der übermäßige Zuckerkonsum und mangelnde Bewegung haben negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und
begünstigen Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes, Krankheiten, die inzwischen schon bei
Jugendlichen festgestellt werden.
Dabei gibt es eine "gesunde" Alternative zu Zucker: eine unscheinbare Pflanze aus Paraguay namens Stevia. Manche nennen sie auch Süßkraut oder Honigkraut.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Ist eine Salbe – ohne Cortison - hilfreich ?
Leberkranke leiden oftmals unter Juckreiz, der so unerträglich werden kann,
dass eine Lebertransplantation notwendig wird.
Neben Stoffwechselstörungen vermutet man immunologische Vorgänge.
Das Immunsystem kann körperfremde Stoffe, zu deren Ausschaltung es eigentlich da ist,
nicht mehr von körpereigenen unterscheiden und richtet sich daher auch gegen sich selbst.
Das kann unter anderem eine andauernde Irritation der Haut zur Folge haben.
Davon Betroffenen reagieren mit ständigem, oft unbewusstem Kratzen.
Kleine Verletzungen führen schließlich zu Ekzemen, die wieder Juckreiz verursachen.
Um die überschießende Abwehrreaktion der Immunzellen zu dämpfen, werden überwiegend
cortisonhaltige Arzneimittel eingesetzt,
deren Nebenwirkungen nicht zu unterschätzen sind.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
- meine ganz persönliche Meinung im September 2009 –
Lebensstil
Die alten Therapietraditionen wie die Traditionelle Europäische Medizin, die griechisch-antike Heiltradition, die Chinesische Medizin oder die Ayurvedische Medizin haben über Jahrhunderte und Jahrtausende praktische Erfahrungen darin gesammelt, wie mit einfachen Maßnahmen das Leben verlängert und die Gesundheit erhalten werden kann.
Dabei ist eine Kernaussage, dass ein maßvolles, harmonisches und geordnetes Leben.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
DEBIO-025 neuer, aussichtsreicher Ansatz für die Hepatitis-C-Therapie ?
Viren sind mit minimaler Erbinformation ausgestattet und deshalb für ihre Vermehrung wesentlich auf die befallenen Zellen angewiesen.
Auf der Suche nach besser verträglichen Wirkstoffen für die HCV-Therapie wurden Abkömmlinge (Derivate) des Cyclosporins entwickelt, die das
Immunsystem nicht mehr unterdrücken, das Cyclophilin aber immer noch sehr wirksam hemmen. Da es verschiedene Cyclophiline gibt, unter-suchten Heidelberger
Wissenschaftler um Prof. Bartenschlager an Leberzellen, welches Cyclophilin entscheidend für die Vermehrung des HC-Virus ist und fanden: Nur die Blockade von
Cyclophilin A führte zu einer kompletten Virushemmung. Das ist auch das Angriffsziel von DEBIO-025, einem Cyclosporinderivat.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Molekularbiologische Untersuchungen zeigten, dass die als Schweinegrippe bezeichnete neue Influenza A (H1N1/09) aus 8 Gensegmenten besteht, von denen sieben aus Schweine-Influenzaviren eurasischer und nordamerikanischer Herkunft sowie aus Vogel-Influenzaviren der letzten Jahrzehnte stammen und nur eins den beiden saisonalen Influenzastämmen (H1N1 und H3N2) zuzuordnen ist.
Eine ausführliche Darstellung finden Sie hier.
Patienten mit einer akuten/chronischen Virushepatitis brauchen nicht auf Sport zu verzichten.
Im Gegenteil: Körperliche Aktivität kann den Krankheitsverlauf sogar günstig beeinflussen.
Das gilt auf jeden Fall für Patienten mit geringer Leberschädigung. Auch von Patienten mit
fortgeschrittener Erkrankung - kontrollierte Studien liegen leider nicht vor - wird moderates
Training gut toleriert und führt bei ihnen zur Verbesserung der maximalen Sauerstoffkapazität
und Leistungsfähigkeit.
Bei Patienten mit Leberzirrhose ist jedoch Vorsicht geboten, besonders, wenn
bereits eine portale Hypertonie vorliegt. Den ausführlichen Bericht von Privatdozent
Dr. Deibert vom Uniklinikum Freiburg – veröffentlicht in der Juni/Juli Ausgabe
der Zeitschrift für Sportmedizin 2009, Seite 161 - finden Sie hier.
Arzt-Patienten-Seminar „Chronische Lebererkrankungen“
Vortragsveranstaltung am Sa, 27.6.2009, von 9.00 Uhr - 14.00 Uhr in der Liederhalle in
Stuttgart anlässlich des Jubiläumskongresses der Südwestdeutschen Gastroenterologen.
Kurz vor 9 Uhr setzte sintflutartiger Regen mit Blitz und Donner ein. Die ansonsten
belebte Stuttgarter Innenstadt war leergefegt, alle Außenwerbung war umsonst. Dies
musste Hermann Kuon, der Ansprechpartner der Hepatitis/Leber-Selbsthilfe Baden-
Württemberg, zu Beginn seiner Begrüßung bedauerlicherweise feststellen. Hinzu kommt
- dies gilt es künftig zu beachten - dass im Zentrum von Großstädten überwiegend
Menschen mit Migrationshintergrund, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind,
leben. So war es nicht verwunderlich, dass der Besuch an diesem Vormittag
enttäuschend war.
Schade drum, denn alles andere „passte“: tolles Umfeld, optimale Präsentationstechnik
und wirklich kompetente Referenten, die während der gesamten Veranstaltung zugegen
waren, sehr anschaulich ihre Themen auch für "Otto Normal-Verbraucher" darlegten und
ausführlich auf Fragen eingingen. Und als "Bonbon" gab es ab 13 Uhr noch kostenfreie
Fibroscan-Untersuchungen. Für die Anwesenden optimal.
Programmablauf, einzelne Themen und Referenten siehe nachstehend. Die uns seitens
der Referenten zur Verfügung gestellten Vorträge sind jeweils original eingefügt.
Begrüßung
Leberbiopsie oder gibt es nicht-invasive Alternativen ?
Lebertransplantation - heutiger Stand und zukünftige Möglichkeiten
Prof. Dr. med. Jan Schmidt, Uni-Klinik Heidelberg – Vortrag bitte hier anklicken-
Virushepatitis B und C - Leitlinien 2008/2009 - Was bringt die Zukunft ?
Das Wesentliche der Ausführungen von Dr. Kaiser (den Originalvortrag wollte er
nachreichen):
Fazit: Frühzeitig diagnostiziert sind inzwischen viele Lebererkrankungen heilbar.
Und: Präventive Maßnahmen wie z.B. die Impfung gegen die Infektion mit HB-Viren
sollten noch besser genutzt werden. Dadurch können Leberschäden und deren
Folgen wie Leberkrebs effektiv vermieden werden.
HC-Virus / Überlebenszeit und Infektiosität
Meine Anfrage am 30. April 2009
Lieber Herr Prof. Bartenschlager,
Nachstehend seine Antwort:
Lieber Herr Kuon,
Halbwertszeit (HWZ) des HCV: Einer Studie der Arbeitsgruppe von D. Ho zufolge liegt die HWZ des HCV
bei 100 - 182 Minuten. Diese Angaben beziehen sich allerdings auf Virusmessungen im Serum, sind also
nicht spezifiziert auf intra-/extrahepatische Viren (The Lancet, Volume 354, Issue 9192, Pages 1782 -
1785, 20 November 1999). Analoge Studien belegen ähnliche Zahlen, wobei häufig auch Virusmessungen
(nur RNA-Genome, nicht Infektiosität) bei Patienten unter Therapie gemacht wurden (z.B. Fujita et al.,
Journal of Viral Hepatitis, Volume 13 Issue 3, Pages 190 - 198). Außerdem gibt es mehrere mathematische
Modelle, die die Halbwertszeit von HCV sowie infizierten Zellen messen, aber auch hier ist die Messung
indirekt (Virämie im Patienten bzw. experimentell infizierten Schimpansen; z.B. Dahari et al.,
GASTROENTEROLOGY 2005;128:1056–1066)
HWZ außerhalb der Leber: Meines Wissens gibt es hierzu keine verlässliche Angaben, auch nicht was die
Stabilität des HCV in extrahepatischen Zellen (z.B. Blutzellen) betrifft.
HWZ des HCV ausserhalb des Körpers: hierzu habe ich leider keine Angaben gefunden und mir sind
entsprechende Daten auch nicht bekannt. Nimmt man jedoch HCV Partikel aus Zellkulturen als
Modellsystem, dann zeigt sich dass die Infektiösität relativ stabil ist. So kann man Viruspräparationen
einfrieren und auftauen ohne großen Verlust der Infektiosität (ca. 5-fache Titerreduktion, verglichen mit
10- bis 100-facher Reduktion bei vielen anderen Viren). Auch die Lagerung des Virus bei 4°C für eine
Woche hat keinen nennenswerten Einfluss auf Infektiosität. Andererseits können wir das Virus durch
erhitzen auf 60°C oder Behandlung mit Paraformaldehyd oder Detergenz (Triton X-100) inaktivieren. Die
Stablität der Viren an Gegenständen kann jedoch sehr verschieden sein, da es hier ja zur Austrocknung
kommen kann. Wie sehr dies die Infektiosität beeinflusst kann ich Ihnen aber nicht sagen.
Es tut mir leid, dass ich Ihnen hier nicht sehr viel weiter helfen kann, aber wie schon gesagt ist die
Datenlage in dieser Hinsicht sehr dünn.
Mit besten Grüßen,
Ribavirin-Spiegelbestimmung
Ribavirin (Rebetol® / Copegus®) wird seit Jahren - je nach Genotyp und Körpergewicht
unterschiedlich dosiert - zusammen mit pegyliertem Interferon bei der Therapie von
Hepatitis C eingesetzt. Neuere Studien haben gezeigt, dass die Responseraten mit der
tatsächlichen Aufnahme gemessen zur 4. Woche der Therapie korrelieren. Dabei sollte der
Ribavirinspiegel über 2,0 mg/l im Serum sein. Es erscheint daher sinnvoll, diesen bestimmen zu
lassen, um dann in Absprache mit dem behandelnden Arzt gegebenenfalls die Dosis anzupassen.
Die Ribavirin-Spiegelbestimmung ist allerdings für gesetzlich Krankenversicherten keine
Kassenleistung, muss also aus eigener Tasche (Kosten etwa 55.-- Euro) bezahlt werden. Labore,
die diese durchführen, siehe unter http://www.labor-limbach.de/Ribavirin-Spiegelbes.274.0.html
FibroScan – Leberdiagnostik seit Anfang August 2008 auch in Freiburg
Diese neue, schmerzlosen Methode, den Bindegewebsgrad der Leber zu messen,
ist seit wenigen Tagen auch an der Leberambulanz der Medizinischen Universitäts-Klinik
in Freiburg möglich. Die so genannte Elastometrie mit dem Fibroscan untersucht die
Festigkeit der Leber. Je fester, dAesto weiter fortgeschritten ist die Organschädigung.
„Sinnvoll ist diese Methode zur Erstdiagnostik, vor allem aber auch zur Verlaufskontrolle
einer chronischen Lebererkrankung“, so Prof. Thimme, geschäftsführender Oberarzt der
Abteilung Innere Medizin II. Patienten der Leberambulanz müssen für die Kosten der
Untersuchung nicht selbst aufkommen. Dies gilt auch für gesetzlich Krankenversicherte.
In der Ausgabe 1 - Juli 2008 der Zeitschrift "Hepatitis & more" sind die wesentlichen neuen
Entwicklungen bei der Therapie der Hepatitis C von Prof. Sarrazin und Dr. Forestier, beide
am Leberzentrum Frankfurt, zu lesen. Frau Dr. Ramona Volkert, die Herausgeberin dieses für
Experten konzipierten Fachjournals (im Internet siehe unter http://www.hepatitisandmore.de)
hat uns ihr Einverständnis - herzlichen Dank - zur Veröffentlichung gegeben.
Arzt-Patienten-Seminar zum Thema "Chronische Lebererkrankungen."
Am Samstag, 12.7.2008 fand von 9.15 Uhr - 13.00 Uhr im großen Hörsaal der Medizinischen
Universitäts-Klinik in Freiburg ein Patiententag zum Thema "Chronische Leberkrankheiten" s
tatt. Besondere Schwerpunkte der gut besuchten Veranstaltung waren Leberzirrhose und ihre
Folgen, die neue schmerzlose Leberdiagnostik mittels der Fibroscan-Untersuchung, autoimmune
Leberkrankheiten sowie die aktuelle Behandlung der Hepatitis B und C.
Patiententag zum Thema: "Fettleber, Hepatitis B und C – auch Sie kann es treffen"
Am Samstag, 5.7.2008 fand von 9.30 Uhr - 15.00 Uhr in der Klinik in Ludwigsburg ein
Patiententag zum Thema " Fettleber, Hepatitis B und C – auch Sie kann es treffen!"
Zeitschrift "Apothekenumschau - Gesundheit / Ausgabe 15. Juni 2008"
In dieser, in den meisten Apotheken im Inland erhältlichen Kundenzeitschrift des Wort&Bild
Verlages konnten wir auf den Seiten 35 - 39 eine aktuelle Situationsbeschreibung der Infektion
mit dem Hepatitis C Virus unter dem Titel " Hepatitis C - die unterschätzte Gefahr " zur
Veröffentlichung bringen. Diesen fachlich ausgezeichneten und sehr informativen Bericht, der
auch Auskunft über den Umgang mit der meist chronisch werdenden Erkrankung und ihre erfolgreiche
Behandlung gibt, lesen Sie hier.
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FibroScan – Leberdiagnostik in Heidelberg
Auf meine Intervention hin können jetzt auch gesetzlich Krankenversicherte Leberfibrose-Untersuchungen mittels der neuen, schmerzlosen Fibroscan-Methode bei Prof. Dr. med. Helmut K. Seitz, Chefarzt der Medizinischen Klinik des Privat-Krankenhauses SALEM in Heidelberg, Zeppelinstraße 11 - 33 (http://www.stadtmission-hd.de/13_477.htm) durchführen lassen. Die Terminabsprache sollte über das Chef-Sekretariat (Telefonnummer 06221-483200) erfolgen. Dort erhalten daran Interessierte auch weitere Auskünfte. Die Kosten der Fibroscan-Diagnostik, die eine Sonographie sowie eine kurze Beratung mit schriftlichem Ergebnis beinhaltet, sind anteilig 85.-- Euro und sollten bar bezahlt werden.
Hepatitis C Patienteninformation
"Prof. Dr. med. C. Niederau hat vor wenigen Wochen die wichtigsten Empfehlungen für Patienten mit
chronischer Hepatitis C in Form eines Handzettels zusammen gestellt. Diese fachlich fundierten und
wissenschaftlich abgesicherten Hinweise und Tipps sind nicht nur für HCV-Kranke selbst sondern
auch für die Bevölkerung allgemein sehr hilfreich und aufschlussreich. Diese Fachinformationen
tragen u.a. auch dazu bei, dass Hepatitis-C-Infizierte nicht aus Unwissenheit ausgegrenzt und
diskriminiert werden. Sie eignen sich daher besonders zum Verteilen sowie zur Auslage in
Arzt-Praxen/-Wartezimmern, Apotheken und öffentlichen Gebäuden."
Mariendistel senkt HCV-Viruslast.
Intravenös verabreichtes Silibinin hat einer Studie von Prof. Ferenci, AKH Wien, zufolge – veröffentlicht auf der EASL-Tagung 2008 in Mailand einen signifikanten antiviralen Effekt auf die HCV-Virusreplikation auch bei Patienten, die zuvor auf eine konventionelle HCV-Therapie (IFN-Ribavirin) nicht angesprochen hatten. Orales Silymarin hatte dagegen keinen Effekt.
Weitere Angaben dazu sind nachzulesen unter
Kaffee als Leberschutz – Bericht von Prof. R. Thimme (Innere Medizin II an der UniKlinik Freiburg) in der Zeitschrift „Der Gastroenterologe“ (Bd. 3, S. 53) und in der FAZ vom 29.1.2008
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist weltweit einer der häufigsten malignen Tumoren mit steigender Inzidenz auch in westlichen Ländern. Zu den Risikofaktoren gehören die Virushepatitiden B, C und D, Alkohol, hereditäre Ursachen, insbesondere die Hämochromatose, Diabetes mellitus, Übergewicht bei Männern und andere. Sie alle können zur Entwicklung einer Leberzirrhose und eines HCC beitragen. In Abhängigkeit von der Ätiologie kann das Fortschreiten der Lebererkrankung durch eine antivirale Therapie, Alkoholabstinenz, Aderlass etc. verhindert werden.
Darüber hinaus haben interessanterweise in den letzten Jahren einige Studien einen positiven Einfluss von Kaffeegenuss auf die Transaminasen sowie die Entstehung einer Leberzirrhose bzw. eines HCC dokumentiert. Dieser schützende Effekt war bei Alkoholkonsum und/oder chronischer Hepatitis-B-(HBV)- bzw. Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion nachweisbar. In der Metaanalyse von Bravi et al. wurden die bisher publizierten Studien über den Zusammenhang zwischen Kaffeegenuss und HCC-Risiko analysiert. Den gesamten Bericht lesen Sie hier
„Die kranke Leber“ – Lebererkrankungen wie erkennen, wie behandeln?
Obwohl die medizinische Klinik am Oberen Eselsberg für die Ulmer Bevölkerung etwas abseits liegt und trotz drittem Advent waren knapp 200 Interessierte in den Hörsaal gekommen.
„Dies macht wieder einmal deutlich, wie notwendig solche Patiententage sind“, so Hermann Kuon, der Ansprechpartner der Hepatitis/Leber-Selbsthilfe Baden-Württemberg in seiner Begrüßung.
Den gesamten Bericht finden Sie hier.
Das „Hepatitis C – Patienten-Buch" – ab sofort lieferbar zu 17.80 Euro
Hepatitis C hat viele Gesichter. Einige Menschen können Jahre, ja Jahrzehnte mit ihrer Infektion leben, ohne Komplikationen zu erfahren. Andere werden schwer krank und eine Lebertransplantation ist unumgänglich. Ein Teil der Betroffenen kann geheilt werden, andere können immerhin ihr Leben auf die Krankheit einstellen. Die Autorin Christiane Herrmann war selbst an Hepatitis C erkrankt und engagierte sich in bewundernswerter Weise für andere Leidensgenossen.
Die Buchvorstellung können Sie hier lesen.
In der neuen Ausgabe - Heft 4 / 2007 - der Mitgliederzeitschrift "Aktiv + Gesund" der IKK wird auf Seite 7 über unsere Selbsthilfe berichtet und auch über das Krankheitsbild "Hepatitis C" informiert. Diese Ausgabe erscheint Anfang Dezember und wird an die ca. 450 000 Mitglieder in Baden-Württemberg und Hessen
versandt. Zusätzlich erhalten alle Regionaldirektionen in diesen beiden Ländern eine größere Anzahl zur Auslage in ihren einzelnen Häusern und Geschäftsräumen.
Den Bericht können Sie hier lesen.
Zeitschrift für Gastroenterologie Ausgabe Oktober 2007
In dieser Ausgabe hat Prof. Dr. med. Christoph Sarrazin von der Mediz. Klinik I am
Klinikum der J.W.Goethe-Universität Frankfurt einen Kommentar zu den Proteaseinhibitoren
Telaprevir und Boceprevir in der Therapie der Chronischen Hepatitis C veröffentlicht, den wir
mit seinem Einverständnis - herzlichen Dank - nachstehend hier wiedergeben.
Zeitschrift für Gastroenterologie Ausgabe Mai 2007
Nicht invasive Beurteilung des Leberfibrosestadiums mit der transienten Elastografie (FibroScan): Aktueller Stand und Perspektiven
M. Friedrich-Rust¹, S. Zeuzem¹
Zusammenfassung
Bitte klicken Sie für das vollständige Dokument hier
Professor Böcking ist einer der angesehensten Spezialisten für die
Krebsfrüherkennung anhand von Zellen. In seinem Institut in Düsseldorf gehen
täglich Proben ein, die Patienten mit einer kleinen Bürste, einer haarfeinen
Nadel oder anderen schonenden Verfahren entnommen wurden. Am Mikroskop, am
Computer und mit modernen chemischen Methoden untersucht Böcking die Zellen
auf Anzeichen für Krebs. Häufig ersetzt diese Analyse herkömmliche
Verfahren, für die dem Patienten Gewebe aus dem betroffenen Organ entnommen
wird (Histologie). Bestätigt sich ein Krebsverdacht nicht, kann eine
Operation oft vollständig vermieden werden.
Der Begriff „Cytopathologie“ setzt sich zusammen aus den lateinischen Worten
für „Zelle“ und „Lehre von den Leiden“ und beschreibt so bereits, worum es
bei dieser Methode geht: Mit Hilfe von Körperzellen werden Patienten auf
mögliche Leiden, also Krankheiten hin untersucht. Mund, Lunge, Schilddrüse,
Prostata, Gebärmutter und die Leber sind einige der Organe, bei denen die
Methode in Frage kommt. Dabei erreicht die vor rund 50 Jahren entwickelte
Methode heute vereinzelt bereits höhere Treffsicherheiten als herkömmliche
Methoden. Ein Vorteil der Cytopathologie ist dabei, dass die benötigten
Zellen sehr unkompliziert und fast immer schmerzfrei gewonnen werden, da
mittels einer minimal-invasiven Feinnadelpunktion unter Ultraschall- oder
CT-Kontrolle lediglich Zellproben (kein Stanzgewebe) entnommen werden. Eine
weitere Stärke dieser „sanften Krebsdiagnostik“ ist ihre hohe
Vorhersagekraft: Bestimmte Krebsarten lassen sich damit bis zu fünf Jahre
früher entdecken.
Um diese Krebsdiagnostik (Cytopathologie) breiteren Bevölkerungs- und
Ärztekreisen bekannt zu machen, hat die GEK (Gmünder Ersatzkasse –
www.gek.de) mit Prof. Böcking und weiteren Wissenschaftlern vor wenigen
Tagen eine groß angelegte Studie zur Zuverlässigkeit und Effizienz der
Methode im Vergleich zur Gewebeentnahme begonnen. Prof. Böcking hat uns in
verschiedenen Gesprächen die Effizienz dieser Untersuchungsmethode zur
Abklärung der Natur aller kleinen und großen Knoten (Raumforderungen) in der
Leber, insbesondere des Verdachtes auf Metastasen bestätigt. Weitere
Informationen erhalten Sie unter
http://www.sanfte-krebsdiagnostik.de/
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