Hepatitis  Selbsthilfe  Baden - Württemberg
Die Leber
Hepatitis A - E
Weitere
Lebererkrankungen
Spätfolgen
Sonstige
Erkrankungen
Alternative
Heilmethoden
Impressum  |   Kontakt
Wir über uns

B e t r o f f e n e   b e r i c h t e n  Home


 

Auf diesen Seiten wollen wir die Betroffenen selbst zu Wort kommen lassen. Weder die Art der Erkrankung, noch die jeweilige Entscheidung zur Therapieform oder ob überhaupt eine Behandlung geplant ist, sollen Voraussetzung für diesen Beitrag sein. Es soll ein möglichst umfangreiches Spektrum unterschiedlichster Lebensweisen, -nuancen und -formen entstehen. So kann zum Beispiel das Leben mit dem Virus für Betroffene interessant und möglicherweise hilfreich sein, genauso wie der erfolgreiche "Kampf" eines 75jährigen, der unbedingt die Viren los werden wollte. Blättern Sie einfach mal darin. Wie wäre es eigentlich mit ihrer "Lebensgeschichte"?

 

Nur Mut, wir freuen uns darauf:
Hermann Kuon
Spagenstraße 3
73557 Mutlangen
Telefon: (07171) 979305, Fax: (07171) 979307 oder per
email: info@hepatitis-bw.de

 

Termine
Aktuelles
Archiv
Presse
Selbsthilfe
Betroffene berichten
Broschüren / Literatur
Downloads
Links




Thomas Freise, Garbsen, 7.12.2009   Vollständiger Erfahrungsbericht
I did it my way... Angefangen hat alles am 18.02.08: Wie jedes Jahr ging ich zur routinemäßigen Krebsvorsorge mit Blutuntersuchung. Am 22. 02. saß ich dann meinem Internisten zur Befundbesprechung gegenüber: Er (wegen der erstmalig stark erhöhten Leberwerte): "Wieviel trinken Sie?" Antwort: "Nichts"; Er: "Das kann nicht sein!" Daraufhin veranlasste er dann aber doch eine Blutuntersuchung auf Hepatitis und eine Woche später dann das Ergebnis: HepC positiv, GT 1, Viruslast: 5,8 Mio. IU/ml... Gerhard Keller, Witten, 31.03.2008   Vollständiger Erfahrungsbericht
Ich möchte nicht zum x-ten Male den Verlauf der klassischen Kombitherapie beschreiben, sondern nur erwähnen, dass ich trotz des von 16,7 auf 10,0 gesunkenen Hb auf kleiner Flamme auch während der Therapie mein Laufprogramm durchgezogen habe. Ich habe mich fast ein Jahr lang krankschreiben lassen und bin fast jeden Tag gelaufen. Darunter war ein Lauf von 28 km in entsprechend langsamem Tempo. Vielleicht war das der Grund, weshalb ich keine Psychopharmaka benötigte (runners high?). Obwohl ich Relapser mit Genotyp 1b bin, profitiere ich meiner Meinung nach heute noch von der Therapie ...

Iris Pfister, Würzburg   Vollständiger Erfahrungsbericht
„Voller Power - das Leben ohne Virus“ (Oktober 2006)
Die „Diagnose Hepatitis C positiv“ erhielt ich Anfang Mai 1998, als ich beschloss, mich darauf testen zu lassen, denn irgendwie hatte ich so eine gewisse Vorahnung. Seit Jahren kämpfte ich immer wieder mit extremer und unerklärlicher Müdigkeit. Und nach einem Gespräch mit einer selbst von der Krankheit betroffenen Freundin kam ich auf die Idee, dass es evtl. auch bei mir die Ursache meiner Schlappheit sein könnte.
Mein Arzt erklärte mir, dass es nicht einfach wäre, die Krankheit loszuwerden. Damals kam Ribavirin gerade erst auf den Markt, es war noch nicht so klar, wie das Medikament in Kombination mit Interferon wirken würde. Er riet mir von einer Behandlung ab, statt dessen sollte ich zukünftig vierteljährlich zur Blutkontrolle kommen.

Margrit Gräser, Ludwigshafen   Vollständiger Erfahrungsbericht
Mein Weg - abwarten und beobachten (Juni 2006)
Die Diagnose „Hepatitis C“ bekam ich im Herbst 2000.
Man riet mir damals von der aktuellen Standardtherapie (Interferon + Ribavirin) ab, zum einen wegen meiner relativ guten Werte, zum anderen wegen der Depressionen in der Vorgeschichte. Genotyp 1b gehört zu den schwieriger zu behandelnden Genotypen, außerdem hatte die Erfahrung gezeigt, dass bei normalen Transaminasen selten ein Ansprechen zu erwarten war. (Anmerkung: Diese Prognose stammt aus dem Jahre 2000, mittlerweile hat man andere Erfahrungswerte, welche aussagen, dass auch bei normwertigen Transaminasen eine Therapie gute Erfolgsaussichten hat) Ich habe mich deshalb, in Absprache mit meinem behandelnden Arzt, gegen eine Therapie zum damaligen Zeitpunkt (2000) entschlossen. Auch nach der letzten Leberbiopsie im Nov. 2005 hat sich daran noch nichts geändert.
Ich möchte weiter abwarten, wie sich die Erkrankung bei mir entwickelt, denn die Tendenz zeigt ja einen eher moderaten Verlauf.
Im Gespräch mit der Redaktion der Fernsehzeitschrift "auf einen Blick" im Januar 2007 habe ich ebenfalls über meine Erfahrungen mit der Krankheit berichtet. Dieses Presseinterview lesen Sie hier.

Marita Wolf, Velen  Vollständiger Erfahrungsbericht
In jeder Lebenssituation stecken Chancen  (Aufnahme: 3 Monate nach Th.Ende)
Im Sommer 2001 kurz vor meinem Urlaub bekam ich wie aus heiterem Himmel eine heftige Erkältung. Na ja, dachte ich noch - ein paar Tage und dann geht's wohl wieder. Irrtum, dieser Infekt hielt sich hartnäckig, beeinträchtigte auch meine gesamte Ferienfreizeit und auch sonst war ich schlapper und kränklicher als vorher. Es wurde Herbst, als mich erneut eine Erkältung heimsuchte...

Hausarzt in Bayern - Adresse bekannt - Vollständiger Erfahrungsbericht
auf Wunsch ist Vermittlung möglich
Komplikationen einer Hepatitis C bei monoklonaler Gammopathie unspezifischer Signifikanz (MGUS)

Ich bin Arzt, 55 Jahre alt und noch vor 1 ½ Jahren hätte ich es für unvorstellbar gehalten, derart bösartige und schmerzhafte Krankheitsphänomene zu entwickeln.
Ab Weihnachten 2004 fühlte ich mich vermehrt müde und weniger leistungsfähig. Nach viermonatigem Zuwarten suchte ich mit Hilfe meiner Praxismöglichkeiten nach Ursachen für den Leistungsknick und wurde - es war inzwischen April 2005 -labormäßig fündig. Ich stellte eine chronische Hepatitis C und eine monoklonale Gammopathie vom Typ IgG fest ...

Karl Grund, Düsseldorf   Vollständiger Erfahrungsbericht
Ob ich nochmals therapiere? (September 2006)
Hallo erstmal,
also, ich bin der Karl, inzwischen 52 Jahre jung, geschieden und wohne seit 3 Jahren neuerdings in Düsseldorf. Im Rahmen meiner extrem langen Drogenkarriere, die ja schon in den berühmten 68ern anfing, habe ich ein sehr buntes und bewegtes Leben geführt. Zuerst habe ich mich für das Studium der Sozialarbeit entschieden. So hab ich 1975 auch in der Drogenberatungsstelle Düren ein einjähriges Praktikum absolviert. In dieser Zeit war ich weitgehend drogenfrei. Zum Ende hin habe ich mir jedoch irgendwie die Hepatitis A eingefangen und musste für 4 Monate auf eine Isolierstation.

Kalle Aubele, Berlin   Vollständiger Erfahrungsbericht
Mein tägliches Golgatha (September 2006)
Anfang September 1992 meinte mein Hausarzt, bei dem ich seit meiner chronisch persistierender Hepatitis B 1981 regelmäßig zur Kontrolle eingelaufen war, zu mir, dass ich wohl ´ne Hepatitis C hätte. Das habe ich damals ziemlich hochnäsig, wie ich als professioneller Besserwisser( Lehrer) nun mal bin, weit von mir gewiesen. Die B, das war klar. Damals war meine Frau im Krankenhaus gewesen und 3-4 Monate später hatten wir beide Hepatitis B. Aber C??? Woher auch, bitte? Außer der Meniskus OP und den Zahn OP´s war da nie was gewesen mit Blut.