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Thomas Freise, Garbsen, 7.12.2009 Vollständiger Erfahrungsbericht
I did it my way...
Angefangen hat alles am 18.02.08: Wie jedes
Jahr ging ich zur routinemäßigen Krebsvorsorge mit
Blutuntersuchung. Am 22. 02. saß ich dann meinem
Internisten zur Befundbesprechung gegenüber: Er
(wegen der erstmalig stark erhöhten Leberwerte):
"Wieviel trinken Sie?" Antwort: "Nichts"; Er:
"Das kann nicht sein!" Daraufhin veranlasste er dann
aber doch eine Blutuntersuchung auf Hepatitis und eine Woche
später dann das Ergebnis: HepC positiv, GT 1, Viruslast: 5,8 Mio. IU/ml...
Gerhard Keller, Witten, 31.03.2008 Vollständiger Erfahrungsbericht
Ich möchte nicht zum x-ten Male den Verlauf der klassischen Kombitherapie beschreiben, sondern nur erwähnen, dass ich trotz des von 16,7 auf 10,0 gesunkenen Hb auf kleiner Flamme auch während der Therapie mein Laufprogramm durchgezogen habe. Ich habe mich fast ein Jahr lang krankschreiben lassen und bin fast jeden Tag gelaufen. Darunter war ein Lauf von 28 km in entsprechend langsamem Tempo. Vielleicht war das der Grund, weshalb ich keine Psychopharmaka benötigte (runners high?). Obwohl ich Relapser mit Genotyp 1b bin, profitiere ich meiner Meinung nach heute noch von der Therapie ...
Iris Pfister, Würzburg Vollständiger Erfahrungsbericht
„Voller Power - das Leben ohne Virus“
(Oktober 2006)
Die „Diagnose Hepatitis C positiv“ erhielt ich Anfang Mai 1998, als ich beschloss, mich darauf testen zu lassen, denn irgendwie hatte ich so eine gewisse Vorahnung. Seit Jahren kämpfte ich immer wieder mit extremer und unerklärlicher Müdigkeit. Und nach einem Gespräch mit einer selbst von der Krankheit betroffenen Freundin kam ich auf die Idee, dass es evtl. auch bei mir die Ursache meiner Schlappheit sein könnte.
Mein Arzt erklärte mir, dass es nicht einfach wäre, die Krankheit loszuwerden. Damals kam Ribavirin gerade erst auf den Markt, es war noch nicht so klar, wie das Medikament in Kombination mit Interferon wirken würde. Er riet mir von einer Behandlung ab, statt dessen sollte ich zukünftig vierteljährlich zur Blutkontrolle kommen.
Margrit Gräser, Ludwigshafen Vollständiger Erfahrungsbericht
Mein Weg - abwarten und beobachten (Juni 2006)
Die Diagnose „Hepatitis C“ bekam ich im Herbst 2000.
Man riet mir damals von der aktuellen Standardtherapie (Interferon + Ribavirin) ab, zum einen wegen meiner relativ guten Werte, zum anderen wegen der Depressionen in der Vorgeschichte.
Genotyp 1b gehört zu den schwieriger zu behandelnden Genotypen, außerdem hatte die Erfahrung gezeigt, dass bei normalen Transaminasen selten ein Ansprechen zu erwarten war. (Anmerkung: Diese Prognose stammt aus dem Jahre 2000, mittlerweile hat man andere Erfahrungswerte, welche aussagen, dass auch bei normwertigen Transaminasen eine Therapie gute Erfolgsaussichten hat)
Ich habe mich deshalb, in Absprache mit meinem behandelnden Arzt, gegen eine Therapie zum damaligen Zeitpunkt (2000) entschlossen. Auch nach der letzten Leberbiopsie im Nov. 2005 hat sich daran noch nichts geändert.
Ich möchte weiter abwarten, wie sich die Erkrankung bei mir entwickelt, denn die Tendenz zeigt ja einen eher moderaten Verlauf.
Im Gespräch mit der Redaktion der Fernsehzeitschrift "auf einen
Blick" im Januar 2007 habe ich ebenfalls über meine Erfahrungen mit der
Krankheit berichtet. Dieses Presseinterview lesen Sie hier.
Marita Wolf, Velen Vollständiger Erfahrungsbericht
In jeder Lebenssituation stecken
Chancen (Aufnahme: 3 Monate nach Th.Ende)
Im Sommer 2001 kurz vor meinem Urlaub bekam ich wie aus heiterem Himmel eine heftige Erkältung. Na ja, dachte ich noch - ein paar Tage und dann geht's wohl wieder. Irrtum, dieser Infekt hielt sich hartnäckig, beeinträchtigte auch meine gesamte Ferienfreizeit und auch sonst war ich schlapper und kränklicher als vorher. Es wurde Herbst, als mich erneut eine Erkältung heimsuchte...
Hausarzt in Bayern - Adresse bekannt - Vollständiger Erfahrungsbericht auf Wunsch ist Vermittlung möglich
Komplikationen einer Hepatitis C bei monoklonaler Gammopathie unspezifischer Signifikanz (MGUS)
Ich bin Arzt, 55 Jahre alt und noch vor 1 ½ Jahren hätte ich es für unvorstellbar gehalten, derart bösartige und schmerzhafte Krankheitsphänomene zu entwickeln.
Ab Weihnachten 2004 fühlte ich mich vermehrt müde und weniger leistungsfähig. Nach viermonatigem Zuwarten suchte ich mit Hilfe meiner Praxismöglichkeiten nach Ursachen für den Leistungsknick und wurde - es war inzwischen April 2005 -labormäßig fündig. Ich stellte eine chronische Hepatitis C und eine monoklonale Gammopathie vom Typ IgG fest ...
Karl Grund, Düsseldorf
Vollständiger Erfahrungsbericht
Ob ich nochmals therapiere? (September 2006)
Hallo erstmal,
also, ich bin der Karl, inzwischen 52 Jahre jung, geschieden und wohne seit 3 Jahren neuerdings in Düsseldorf. Im Rahmen meiner extrem langen Drogenkarriere, die ja schon in den berühmten 68ern anfing, habe ich ein sehr buntes und bewegtes Leben geführt. Zuerst habe ich mich für das Studium der Sozialarbeit entschieden. So hab ich 1975 auch in der Drogenberatungsstelle Düren ein einjähriges Praktikum absolviert. In dieser Zeit war ich weitgehend drogenfrei. Zum Ende hin habe ich mir jedoch irgendwie die Hepatitis A eingefangen und musste für 4 Monate auf eine Isolierstation.
Kalle Aubele, Berlin
Vollständiger Erfahrungsbericht
Mein tägliches Golgatha (September 2006)
Anfang September 1992 meinte mein Hausarzt, bei dem ich seit meiner chronisch persistierender Hepatitis B 1981 regelmäßig zur Kontrolle eingelaufen war, zu mir, dass ich wohl ´ne Hepatitis C hätte. Das habe ich damals ziemlich hochnäsig, wie ich als professioneller Besserwisser( Lehrer) nun mal bin, weit von mir gewiesen. Die B, das war klar. Damals war meine Frau im Krankenhaus gewesen und 3-4 Monate später hatten wir beide Hepatitis B. Aber C??? Woher auch, bitte? Außer der Meniskus OP und den Zahn OP´s war da nie was gewesen mit Blut.
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