█ Zum Lebertag: Dank an Dr. Christof Morawitz, Direktor der Kreissparkasse Ostalb
Noch rechtzeitig zu diesem bundesweiten Aktionstag am 20.11. 2011 konnte durch die großzügige Unterstützung der Kreissparkasse Ostalb die Broschüre „Die Leber – das Kraftwerk in unserem Körper“ fertig gestellt werden. Dieses 12seitige Sonderheft wird in Arztpraxen ausgelegt und ist ebenfalls in naturheilkundlich orientierten Apotheken erhältlich. Auf dem Foto bedankt sich Hermann Kuon bei Dr. Christof Morawitz und übergibt gleichzeitig einige Broschüren.
Den kompletten Beitrag zum Lebertag finden Sie >hier [28 KB]
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█ Satelliten-Symposium am Mittwoch, 28.9.2011 – Hepatitis C „Quo vadis?“ Ein Blick in die Zukunft von Prof. Thomas Berg, UniKlinik Leipzig – Stand 28.10.2011
Eingeladen von Prof. Michael Geißler, Chefarzt des Leberzentrums Esslingen konnte ich an diesem von Janssen gesponserten Satelliten-Symposium über die neu zugelassenen Protease-Enzymhemmer Victrelis und Incivo teilnehmen. Nahezu alle kompetenten Hepatologen in Deutschland waren zugegen und standen anschließend zur Beantwortung von Fragen bereit. Vorträge hielten Prof. Zeuzem (LZ Frankfurt), Prof. Wedemeyer (Dt. Leberstiftung/MHH), Prof. Forster (London) und Prof. Berg. Keine Frage, es war äußerst interessant und informativ. Besonders natürlich der Ausblick über die "Zukunft der HCV-Therapie" von Prof. Berg mit den Aussagen über die noch Sorge bereitenden Gruppen der Null-Responder, der Leberzirrhotiker, und auch einer beträchtlichen Gruppe der Patienten mit Genotyp 3. Prof. Wedemeyer’s Vortrag ist auf den Internetseiten unseres Diskussionsforum – siehe unter http://hepatitis-c-forum.de/smf_forum/index.php?board=6.0 wiedergegeben und Prof. Berg hat mir seinen Vortrag zur (ausschließlichen) Veröffentlichung auf unserer Homepage als pdf-Datei zur Verfügung gestellt. Eine hervorragende Gelegenheit, sich einen Überblick über die Therapie-Perspektiven in naher Zukunft zu verschaffen und gleichzeitig eine Entscheidungshilfe. Denn nicht selten stellt sich die Frage, sofort therapieren oder noch abwarten. Besonders deutlich wurde bei dieser Veranstaltung, wie wichtig für diese Therapie-formen (Triple- oder Quadruple etc.) der wirklich kompetente Arzt ist. Neben dem gut informierten Patienten ist noch mehr medizinisches Fachwissen gefragt. Und so sollten diese Behandlungsformen zumindest in den nächsten Wochen und Monaten nur zusammen mit kompetenten Hepatologen, z.B. an Leberzentren und UniKliniken oder darauf spezialisierten Gastroenterologie-Praxen wie in Stuttgart - siehe dazu den weiteren Beitrag (zur Ärzteliste) auf dieser Internetseite - gestartet und durchgeführt werden. Zum Vortrag von Prof. Berg geht es >hier [1.351 KB]
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█ Existenz des HC-Virus - wissenschaftliche Belege und Fotos
Trotz erschütternder Schicksale HCV-Kranker, trotz der Mehrzahl der Lebertransplantationen in Folge einer HCV-Infektion und trotz vieler Frühberentungen wegen massiver Beeinträchtigungen durch die jahrelange, chronische Lebererkrankung gibt es auch in heutiger Zeit immer noch Unbelehrbare, darunter auch Wissenschaftler, die an der Existenz des HC-Virus zweifeln und die Diagnose-Verfahren sowie die therapeutischen Möglichkeiten für ein Komplott der forschenden Wissenschaftler und der Pharmaindustrie halten ...
█ Grippeimpfung bei Leberkranken - Stand 30.9.2011 -
Prof. Dr. med. Wolfgang Jilg am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Regensburg hat in einem Beitrag für die Mitgliederzeitschrift „Lebenszeichen“ Heft 3/2011 dazu Stellung genommen. Seine wesentlichen Aussagen sind: „Die Influenza – die „echte“ Grippe – ist keineswegs eine harmlose Erkrankung; jedes Jahr fallen ihr in Deutschland im Mittel über 6.000 Menschen zum Opfer! Im typischen Fall beginnt eine Influenza nach einer Inkubationszeit von 1–5 Tagen mit abrupt einsetzendem Fieber, Muskelbeschwerden, heftigen Kopfschmerzen, Halsentzündung und Husten...."
█ Hygienevorschriften für Hepatitis-C-Infizierte bei medizinischen Eingriffen Eine Zusammenfassung - Stand 15. Dezember 2011 -
Auch in heutiger Zeit erfahren Hepatitis-C-Infizierte, wenn sie sich outen und ihre Erkrankung, was wir begrüßen, angeben, dadurch selbst beim Arzt zum Teil noch Nachteile. So sind HCV-Kranke in manchen Kliniken erst zum Schluss der Operationsfolge eingeplant oder sie erhalten, wie oft noch beim Zahnarzt der Fall, erst zum Ende des Tages einen Behandlungstermin. Als Begründung müssen sie dann hören, dass ihre Behandlung „besondere“ Hygienemaßnahmen erfordere. Vor wenigen Jahren ist es sogar vorgekommen, dass HCV-Kranke ..."
Termin: Samstag, 23.7.2011, 9.00 – 13.15 Uhr Ort: Casino im Klinikum Bad Cannstatt, Prießnitzweg 24 Thema: Chronische Lebererkrankungen
Wie schon im RBK (siehe nächsten Beitrag) durften wir uns auch bei dieser Vortragsveranstaltung kurz vor den Sommerferien über viele Besucher freuen. Selbst beim letzten Referat von PD Dr. Müller waren nach vier Stunden, prall gefüllt mit themenbezogenen Fachinformationen, noch über die Hälfte, also über 50 Interessierte zugegen. Zeitlicher Anlass für diesen Termin war der Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli, einem der neun offiziellen Gesundheitstage der WHO, der erstmalig in diesem Jahr stattfindet.
Auch die Tagespresse im Ostalbkreis berichtete darüber. Den Beitrag der "Gmünder Tagespost" finden Sie >hier [295 KB]
Den Beitrag der "Rems-Zeitung" finden Sie >hier [191 KB]
Die Bilderfolge zeigt die Referenten, unserern Stand mit Flyern, ein Team des überaus stark nachgefragten Info- und Diskussionsforum http://hepatitis-c-forum.de, die eigens aus Nordrhein-Westfalen angereist waren, und Fachzeitschriften sowie Teilnehmer während der Vorträge.
Thema: Leberkrankheiten - neue Perspektiven für chronisch Kranke
So stand es auf dem DINA 4 Poster unserer gemeinsam beworbenen Veranstaltung. Doch um 17.50 Uhr am Haupteingang – der Pavillon 3 befindet sich einige Meter weiter auf der linken Seite – deutete wenig auf die in 40 Minuten beginnenden Vorträge hin.
Auch die Tagespresse im Ostalbkreis berichtete darüber. Den Beitrag der "Gmünder Tagespost" finden Sie >hier Den Beitrag der "Rems-Zeitung" finden Sie >hier
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█ EHEC: Erreger, Infektion und Therapie (Stand 25.7.11)
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die EHEC-Epidemie fast drei Monate nach ihrem Beginn offiziell für beendet erklärt. Den bisher letzten Fall registrierten die Behörden am 4. Juli. Seitdem trat kein neuer Erkrankungsfall auf, der mit dem Ausbruch im Mai in Zusammenhang steht. Damit sind die drei Wochen Inkubationszeit überwunden. Insgesamt wurden dem RKI 4321 Fälle gemeldet, davon 852 Patienten mit hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). 50 Menschen sind gestorben. Außerhalb Deutschlands erkrankten nach Angaben der europäischen Seuchenkontrollbehörde (ECDC) 125 weitere Menschen in der EU an EHEC oder HUS, von denen einer starb. Seit Anfang Mai war in Deutschland eine Häufung von Infektionen mit EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli), einer besonderen Art von Darmbakterien, mit schweren Verläufen zu beobachten. Näheres erfahren Sie >hier [112 KB]
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█ Blinde Passagiere in unserem Genom. Die Entdeckung viraler Gene und Genfragmente im menschlichen Erbgut.
2001, genau vor 10 Jahren, war es soweit: erstmals liegt der genetische Code des Menschen als Arbeitsversion vor. Die scheinbar unendlich lange Abfolge von vier simplen Buchstaben, die die vier Basenpaare Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin symbolisieren, ergibt zwar noch lange keinen Sinn, die Worte im „Buch des Lebens“ sind noch nicht enträtselt, aber die rund 3,2 Milliarden sequenzierten Basenpaare erweisen sich auch in ihrer Rohfassung schon als echter Sprengstoff. Denn gleich in mehreren Punkten widersprechen die Ergebnisse allen vorherigen Erwartungen - eine Zusammenfassung des Wissensstandes finden Sie >hier [132 KB]
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█ Pharma-Industrie und Selbsthilfe – werden wir manipuliert?
Anlass zu dieser Betrachtung war vor wenigen Tagen und zwar am Mittwoch, 27. April 2011 der Vortrag des Spiegel-Autors Markus Grill – übrigens ein gebürtiger Wasseralfinger - im Gutenberg-Kasino der Schwäbischen Post (Zeitungsverlag in Aalen) über kranke Geschäfte im Gesundheitswesen. Wer bisher noch geglaubt haben sollte, der Pharma-Industrie ginge es um das Wohl der Patienten, sieht sich nach den Ausführungen Grill’s und der Lektüre seines 285 Seiten starken Buches „Kranke Geschäfte - Wie die Pharmaindustrie uns manipuliert“ eines Besseren belehrt .... - den Sachstand und die Situation unserer Selbsthilfeorganisation dazu finden Sie >hier [69 KB]
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█ „Gesundheit ohne Nebenwirkung“ –TAHITIAN NONI™ Juice
Arzneimittel, Medizinprodukt oder nur in der EU zugelassenes Lebensmittel? Wie Lebensmittel teilweise beworben werden, zum Nutzen des Verbrauchers oder nur des Herstellers? Ein lehrreiches Beispiel.
„Gesundheit ohne Nebenwirkung“ so die Aussage einer Fachwirtin für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK) bei der Ankündigung ihres Vortrages, wie der Körper ins Gleichgewicht kommen kann und wie man für seine Gesundheit vorbeugt. Zudem wird, so die weiteren Ausführungen, eine spezielle Frucht, im Volksmund NONI-Frucht, beleuchtet: „Die positiven klinischen Studien häufen sich und diese Frucht findet sich mittlerweile in vielen wissenschaftlichen Magazinen und Naturheilmittel-Büchern. 1996 startete diese besondere Frucht (Morinda Citrifolia) ihren Siegeszug und findet heute immer mehr begeisterte Anhänger und Anwender“. Wir haben uns erlaubt, nach diesen überzeugend klingenden, wissenschaftlichen Forschungsergebnissen zu fragen. Über unsere leider nicht so tollen Erkenntnisse lesen Sie >hier [61 KB]